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Die Kammloipe

Die Kammloipe mit ihren Anschlussloipen erschließt eine Skiregion im Naturpark Erzgebirge/Vogtland von besonderem Reiz: schier unendliche Bergwälder, romantische Landschaften, einsame, beruhigende Weite auf den Kammhöhen, zauberhafte Bergdörfer und bekannte Wintersportorte mit freundlichen Menschen, die ihre Volkskunst und die Traditionen des Gebirges sorgsam pflegen.

Der Gebirgshauptkamm im oberen Westerzgebirge ist wenig gegliedert und damit hervorragend für den Langlauf geeignet – man muss hier noch kein perfekter Meister auf den schmalen Brettern sein. Die Kammloipe gehört zu den längsten, schönsten und schneesichersten Loipen. Sie ist durch die dichten Nadelwälder weitgehend windgeschützt. Selbst in schneearmen Wintern findet man meist gute Bedingungen vor.

Bei einem Tourenstart auf dem "Balkon des Vogtlandes" (s. Galerie Nr. 50 - 58) in Schöneck (Kammloipenbeginn 300 m entfernt vom Loipenhaus/Haltepunkt Ferienpark) gelangt man nach dem  Quellgebiet der Zwickauer Mulde über eine leicht gewellte Hochfläche (750 – 800 m) zur Schutzhütte „Am Hämmerling“ (7,5 km).

Auf dem nun folgenden Schwerdtweg verläuft die Hauptwasserscheide des Gebirges. Nach dem  Parkplatz "Am Kielfloßgraben" (an der Straße Muldenberg - Klingenthal)  beginnt auf einer breiten Freistiltrasse (zwei Richtungsspuren und zusätzliche Skatingfläche, s. Galerie Nr. 32 - 35) der Anstieg über mehrere Geländestufen ins Schneckensteingebiet, das am neuen Loipenrastplatz mit Sonnenterrasse und Notfallstützpunkt (11,1 km, 840 m; s. Galerie Nr. 36 - 39) erreicht wird.  Über die nun folgende Hochfläche wechselt die Kammloipe zur Kammsüdseite mit herrlichen Aussichtsmöglichkeiten vom Panoramablick Schneckenstein (861 m, kurzer Aufstieg re. der Loipe; s. Galerie Nr. 40 - 44)  über die vogtländischen und tschechischen  Höhenzüge bis weit nach Bayern  (Elstergebirge / Slavkovsky Les / Oberpfälzer Wald / Fichtelgebirge). Die von den Gästen immer wieder geforderte Panorama-Übersichtstafel am besten Aussichtspunkt der gesamten Fernloipe darf nicht aufgestellt werden (Verbot vom Forstamt Schöneck). Auch die zuständige Gemeinde Muldenhammer zeigt keinerlei Interesse für eine zeitgemäße gästefreundlichen Ausgestaltung dieser Sehenswürdigkeit. Am Abzweig zum weltberühmten Topasfelsen Schneckenstein wird wieder die Kammnordseite erreicht. Die kleine Siedlung Schneckenstein (Touristenunterkunft/FW) liegt in Loipennähe.

Vorbei an den Kielpingen (910 m) gelangt man bald zum Waldweiler Winselburg. Der Blick schweift hier weit über die Kammhöhen bis zum Auersberg (1018 m). Im reizvoll in die Landschaft eingefügten Skidorf Mühlleithen (Ortsteil von Klingenthal) mit Einkehrmöglichkeiten, Loipenhaus und Skiservice wird auf der Kammloipenbrücke (16 km, 860 m) die B 283 überquert.

Danach folgt ein stark frequentierter Abschnitt bis zum Abzweig Aschberg, dort führt die Loipe nach links in eine steile Abfahrt (III). Der sich anschließende Anstieg zur Schutzhütte am Sattel Gr. Rammelsberg/ Hirschberg (20 km, 935 m) verlangt etwas Kondition. Auch auf der nun erreichten Kammhochfläche (s. Galerie Nr. 1 - 3) sorgen einige kleine Abfahrten und Anstiege für Abwechslung.

An der nächsten Schutzhütte (25 km) zweigt die Carlsfelder Anschlussloipe ab. Nach einer zünftigen Abfahrt kommen erstmalig seit Mühlleithen wieder Häuser in Sicht: Weitersglashütte (28,5 km, 880 m; Einkehrmöglichkeiten, s. Galerie Nr. 14/15 u. 19 - 21).

Auf dem letzten Abschnitt (Freistilloipe) zweigen die Loipen und Skiwege nach Wildenthal, Jeleni, Sauschwemme und zur tschechischen Ski-Magistrale ab. Von der Wegespinne „Dreckpfütz“ aus führt die Loipe in einer erholsamen Abfahrt  zum Loipenhaus  in Johanngeorgenstadt (36 km). Die einzelnen Ortsteile der Bergstadt werden über Anschlussloipen erreicht.

Die Kammloipe ist für alle Skiwanderer und Langläufer ein nachhaltiges Erlebnis!

Hinweis:   Durch die region- u. kammloipenfreundliche Unterstüzung der GK Software AG konnte die Fernloipe zur Ergänzung des täglichen Loipenberichtes durchgehend mit Loipenkameras ausgerüstet werden, im Raum Schneckenstein wurde die Montage einer solchen gästefreundlichen Info-Technik jedoch durch den Staatsbetrieb Sachsenforst (Forstbezirksleiterin Frau Lerche) strikt verboten.  Weitere Details (einschl. Unterkunftshinweise) zur Kammloipe finden Sie auf den Seiten "Kammskitouren".

Markierung:

  • blaue Loipenschilder  " Kammloipe "
  • orangfarbene Loipenschilder  "Anschlussloipe"

 
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